Fünf Ratschläge für Hundebesitzer

     

(vom Starnberger Forum Mensch und Hund)

 

Häufig entstehen Spannungen zwischen Hunden mit ihren Besitzern und Menschen, die Hunden reserviert gegenüber stehen. Die meisten Hunde sind nicht aggressiv und werden deshalb zu Unrecht verdächtigt. Durch rücksichtsvolles Verhalten und gute Erziehung können die Hundehalter aber eine Menge tun um das Klima wieder zu verbessern. Deshalb hier einige Ratschläge an Sie, wie Sie die häufigsten Steine des Anstoßes vermeiden können:

1. Hundekot auf Straßen und Fußwegen sind ein stinkendes Ärgernis für den der hineintritt. Man kann einem Hund beibrigen, dass er zum Lösen immer den Wegrand oder ein Gebüsch aufsucht. Für den Falle, dass es doch einmal an unpassender Stelle passiert, sollten Sie immer einen Kotbeutel bei sich tragen.

Die Gemeinde Pöcking hat im Ortsbereich 18 Spender für solche Kotbeutel aufgestellt. 9 davon kombiniert mit einem Sammelbehälter. Seien Sie rücksichtsvoll, benutzen Sie dieses Angebot und entfernen Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes.

Die Benutzung ist ganz einfach: Beutel durch die Öffnung an der Vorderseite entnehmen, die Hand hineinstecken und damit den Kothaufen aufnehmen, den Beutel nach vorne umstülpen und oben zuknoten, entsorgen entweder in einem der Sammelbehäter oder in der Restmülltonne. Dann stinkt nichts mehr und Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

2. Jeder  Hund - ganz besonders bei großen Rassen - muss einen Grundgehorsam erlernt haben damit Sie ihn beim Bewegen in Ortschaften und beim Spazeirgang immer unter Kontrolle haben. Er sollte lernen, ohne Zug an der Leine zu gehen, in jeder Situation auf Zuruf heranzukommen und sich insbesondere friedlich gegenüber anderen Hunden zu verhalten. Das können Sie ihm selbst beibringen, besonders wenn Sie schon etwas Erfahrung darin haben. Tipps aus dem Literaturangebot können dabei hilfreich sein. Mit einem gut ausgebildenten Hund können Sie unbesorgt spazieren gehen und werden nicht ständig angefeindet sondern ehrer bewundert welch gut gehorchenden Hund Sie haben.
 
3. Beim Spaziergang ergeben sich Begegnungen mit Spaziergängern, Joggern, Radfahrern oder auch anderen Hundebesitzern. Seien Sie rücksichtsvoll und rufen Sie Ihren Hund dann zu sich heran. Je nach Gehorsam leinen Sie ihn an oder lassen ihn bei Fuß gehen bis die Leute vorbei sind. Besonderns manche ängstliche Menschen werden Ihnen dieses Verhalten danken. Tun Sie dass ganz besonders, wenn Sie an dem Verhalten der Leute erkennen, dass denen eine zu nahe Begegnung mit Ihrem Hund unangenehm ist.

4. Achten Sie bei der Begegnung mit Kindern besonders auf Ihren Hund. Hunde und Kinder sind beide etwas unberechenbar. Kinder haben häufig etwas Essbares oder auch Stöckchen in der Hand, wofür sich Ihr Hund brennend interessiert. Im Verhältnis zu Kindern ist ein Hund riesengroß und ausserdem in Gesichtshöhe. Deshalb kann es bei Kindern panische Reaktionen geben, aber auch allzuviel Zutraulichkeit ist nicht gut. Rufen Sie also unbedingt Ihren Hund zurück und leinen Sie ihn am besten an.

5. In "ihrem" Garten haben viele Hunde die Angewohnheit zu bellen, sobald jemand vorübergeht. Dies geschieht besonders, wenn Ihr Hund im Garten alleine gelassen wird. Damit Ihr Hund nicht zur Lärmbelästigung Ihrer Umgebung wird, sollten Sie das nicht ungebremst tolerieren, sondern erzieherisch auf ihn einwirken. Das ist nicht einfach, aber notfalls kann man ihn auch vom Zaun fernhalten und ihn nicht lange Zeit alleine im Garten lassen.


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